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Bad Aibling an der Mangfall

  • gaestehaus-margarita
  • 16. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Okt. 2025

Bad Aibling im oberbayerischen Mangfalltal ist nicht nur Bayerns ältestes Moorheilbad sondern auch ein Thermalbad. Nach dem Entdecken der schönen Architektur vom einstmaligen Gerichts- und Verwaltungsort bietet sich ein Spaziergang im Kurpark sowie wohltuende Entspannung in der Therme Bad Aibling an. Eine harmonische Mischung aus Tradition und Moderne kennzeichnen das Ortsbild des beliebten Kurorts. Die Kirchzeile mit ihren figuralen Lüftlmalereien aus dem 18. Jahrhundert, prägen den historischen Stadtkern. An vielen Plätzen laden Restaurants zur Einkehr ein, in Straßencafés genießen sowohl Einheimische als auch Gäste eine gemütliche Auszeit. 2020 feierte Bad Aibling ihr 175-jähriges Jubiläum als Moorbad und 125 Jahre Heilbad. 



Moorbad und Therme

Mitten in Bad Aibling sprudelt das fluor- und jodhaltige Heilwasser aus einer Tiefe von fast 2.300 Metern. Seinen herausragenden Ruf als eines der führenden Moorbäder Deutschland verdankt Bad Aibling jedoch dem „Schwarzen Gold“, dem Moor. Der Königlich Bayerische Gerichtsarzt Desiderius Beck war es, der hier in Bad Aibling als erster die Verwendbarkeit des oberbayrischen Moores für die medizinische Behandlung erkannte. Der Einsatz des Naturmoors hilft nicht nur bei Rheuma, Arthrose, Ischias und Gicht, sondern auch bei Durchblutungsstörungen, Bandscheibenschäden oder Osteoporose.


Bad Aibling punktet darüber hinaus mit einem breiten Wellness-Angebot und einer vielfältigen Saunalandschaft. Die preisgekrönte Therme Bad Aibling bietet unter den acht Thermen-Kuppeln abendländische und fernöstliche Anwendungen – vom Rasulbad bis zur Hamamzeremonie.



Moorgarten und Kurbiotop

Der Kurpark, das 70 Hektar große Biotop ist die grüne Seele Bad Aiblings. Um die Bebauung des Ortskerns Anfang 1900 zu verhindern, bepflanzten die Bewohner in einer Nacht- und Nebelaktion die verplanten Wiesen mit Bäumen und legten damit den Grundstein für einen der schönsten Kurparks Deutschlands. In das Kurprogramm wurde auch das Thema "Garten und Gesundheit" aufgenommen: Ein Wasserlehrpfad, ein Moorgarten, ein Duft- und Tastgarten sowie eine Kräutertasse mit Heilpflanzen sollen die medizinische Wirkung heimischer Pflanzen dem Besucher näherbringen. Mit modernen Kraft-, Mobilisierungs- und Kinderspielgeräten begeistert im Kurpark der Mehrgenerationenpark Gäste jeglichen Alters.


Wandern und Radfahren

Zur aktiven Erholung laden auch bestens ausgeschilderte Rad- und Wanderwege im idyllischen Mangfalltal sowie über 66 Kilometer Nordic-Walking-Strecken und Minigolf-Bahnen ein. Gesunde Spaziergänge im flachen Umland, joggen, Tennisspielen im Kurpark, schwimmen in einem der zwei Freibäder, Golfspielen: Wer moderat oder sportlich aktiv sein will, findet in und um Bad Aibling ein reichhaltiges Angebot. Längere Touren, ob zu Fuß oder mit dem Rad sind von hier aus möglich: der wohl bekannteste Pilgerweg Europas - der Jakobsweg - und die zwei über 300 Kilometer langen Fernradwege Via Julia und der Mangfallradweg verlaufen durch die Stadt.


Kultur

Kunst- und Kulturbegeisterte schätzen das vielseitige und anspruchsvolle Aiblinger Angebot an Musik- und Theateraufführungen rund ums Jahr. Im Sommer heißt es so z.B. fünf Monate lang jeden Freitagabend "Umsonst und draußen": Dann stehen Newcomer und bekannte Musiker aus der Region auf der Bühne im Kurpark. Der November ist dem internationalen Gitarrenfestival "Saitensprünge" mit Weltstars der akustischen Gitarre gewidmet. Das Heimatmuseum mit der Kutterlinger Bauernstube von Wilhelm Leibl und das dörfliche Flachsmuseum bieten Besuchern einen interessanten Einblick in traditionelles Handwerk und Leben des Ortes. Mehr über die Kunst der Lüftlmalerei, die es in Berbling bei Bad Aibling zu entdecken gibt, auf der Seite Lüftlmalerei.com.


Fairtrade-Stadt

Die Kurstadt Bad Aibling zählt wie auch Rosenheim zu den Fairtrade-Städten. Mit dieser Auszeichnung werden Städte und Gemeinden bedacht, die sich mit eigenen Aktionen für einen weltweiten fairen Handel einsetzen.


Inspieriert durch das Chiemseer-Alpenland Tourismus

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